Corona-Flow #08: Finde die Balance zwischen innerem Flow und dem Flow in Projekten

In diesem Clip erläutere ich, was unter Flow verstanden wird.

 

Flow ist in meinen Projekten, Workshops, Beratungen und Coachings ein wesentliches Element - und zwar auf drei Ebenen: Geschäftsprozesse, Zusammenarbeit im Team, individuelle Arbeitsweise.

 

Flow ist unter anderem ein Begriff aus der (Arbeits-)Psychologie, der insbesondere von Mihaly Csikszentmihalyi geprägt wurde. Das Flow-Konzept bezieht sich auf einen Zustand tiefer Konzentration, quasi auf den Gedankenstrom im Kopf. Flow ermöglicht hiernach Leistung ohne Anstrengung und Ablenkung, Motivation ohne Anreize, Kreativität ohne Grübeln. Dieser Aspekt ist besonders für die Büro- und Wissensarbeit interessant, weil die Produktivität hier primär im Kopf der Mitarbeitenden entsteht.

 

Flow bzw. das Fluss-Prinzip ist gleichzeitig ein wesentliches Element von KAIZEN bzw. Lean. Flow beschreibt hier den idealen Wertstrom in Geschäftsprozessen, aber auch in Projekten: Arbeitsvorgänge bzw. Material und Informationen fließen schnell und gleichmäßig durch die Prozessschritte - ohne Verschwendung von Ressourcen für Überflüssiges, ohne übermäßige Belastung von Mensch und Maschine, ohne Unregelmäßigkeiten und Defekte beim Output. 

 

Die zentrale Frage ist allerdings, eine Balance zwischen dem eigenen inneren Flow bzw. dem konzentrierten Arbeiten an einer Aufgabe und dem Flow (sprich Vorankommen) in mehreren Projekten zu finden.